Good Morning Vietnam!

Faxen dicke...

Toll, das liegt wohl an der Insel, aber Internet erweist sich doch als kompliziertere Angelegenheit hier.

Ich kann keine Bilder hochladen, ohne dass ich immer rausgeworfen werde und jedes 2. Mal fliege ich ganz raus.

Die netten Leute vom Hotel bauaen gerade eine WiFi BOx neben unser Haus, vielleicht wirds ja dann besser...

1 Kommentar 17.5.10 10:52, kommentieren

Eine Insel mit viel' Bergen!

Nach einer recht unkomplizierten Reise von Hoi An über Saigon sind wir nun auf Phu Quoc, einer Insel vor der kambodschanischen Küste, die aber noch zu Vietnam gehört, angekommen.

Nach dem wir eine Nacht im super urigen, total gemütlichen aber Heisswasser-, Klimaanlagen-, und Internetfreien Cassia Cottage übernachten haben und bei 30 Grad im Schlafzimmer geölt haben wie ne Büchse Livio, sind wir ins Hotel La Veranda umgezogen. Hier ist alles toll und WiFi geht auch, also wird endlich lustig weitergebloggt!

Heute sind wir mit Mr. Coi über die Insel gefahren, und neben einem Perlenzüchter, dem Inselhafen und einer Pfefferfarm auch an einem wunderschönen, schneeweissen fast menschenleeren Strand gewesen.

Wie ich mit Leander so im Wasser bin kommt plötzlich Tony des Weges.... Tony ist so ziemlich der abgefahrenste Typ, den ich in letzter Zeit getroffen habe... der hatte nen dicken Strick um den Hals hängen als er da so über den Strand joggte...

Tony plauderte gleich mal lustig von der Leber, und zu erzählen gabs bei Tony jede Menge!  Unter anderem, dass er (mittlerweile 70) angeblich Schönheitschirurg aus Los Angeles sein, er aber in jungen, knackigen Jahren gefäääährlicher Profiboxer war. Wo er hinschlug wuchs kein Gras mehr (ich hatte gleich wieder Angst um meine Nase), er boxte sogar bei der Olympiade, und hatte immer ein schickes Leben am Start, immer Gucci, nen Ferrari, nen BMW, alles immer bar gezahlt.

Dann wurde es noch richtig wild, und er zeigte mir noch seine Schusswunden aus seiner Legionärszeit in Afrika, erzählte von seiner Flucht aus Ostberlin und von seiner 14 Jahre andauernden Lähmung Halsäbwärts (nachdem er sich 4 (!!) Mal das Genick brach). Erst seit einer experimentellen OP für umme, in dem sie irgendwas mit n paar Nägeln und n paar Platten ausprobiert haben, kann er -tarrraaa- wieder laufen!

Dann führte er auch bei mir noch ne kurze Diagnose durch (Genereller Körperbau ok, Fett absaugen hier, Plautze und Kinn straffen da und alles ist in Butter) und das alles passierte in nur 15 Minuten!

Helau Tony, ja, die Sonne scheint heiss! Ein abgefahrener aber auch irgendwie goldiger Typ, wenn auch etwas durchgeknallt!

Ansonsten alles super auf der Insel, wir entspannen hier ne Runde und wann es wohin weiter geht wissen wir noch nicht! Bilder gibts natürlich auch, zu allererst mal eins von Tony!

2 Kommentare 15.5.10 18:16, kommentieren

Nachtrag

Der " Bart" ist wieder ab. Das pubertäre Gestoppel ging Kai so auf den Sack, dass er ihn heute beherzt wieder abrasiert hat. Besser ist das....

12.5.10 10:40, kommentieren

Dr. Leander Klostermann- Schönheitschirurg

So, Lüttis Profession scheint in Stein gemeisselt. Er wird Schönheitschirurg und hat seine erste Patientin bereits erfolgreich behandelt, nämlich mich.

 Vor vielen Jahren, vor so ungefähr 30, bin ich mal vor den Miststreuer unseres Nachbarn gelaufen und habe seit dem nen Knubbel auf der Nase.

Heute, bei einem wagemutigen Stunt in den Pool gibt Leander mir eine fette Kopfnuss vor die Nase, es mach laut "Knack" und ich sehe nur noch Sternchen. Nach kurzer Sondierung der Lage unter Schmerzen merke ich, dass sich mein Nasenrücken anders anfühlt. Mist, denke ich, Zinken gebrochen...

Die hoteleigene, männliche Krankenschwester wurde sofort vom aufgeregten Bademeister zu mir zitiert, die dann mit professionellem Auge meine Nase begutachtet und ein bisschen an mir herumdrückt.

"Hmmm, no nose good, ok, pain, no problem"... Hä??? So soll es wohl sein, ich hab zwar kein Wort verstanden und die Knolle wurd' auch immer blauer, aber eine diletantische Selbstdiagnose zeigte auch mir, dass ich sie noch bewegen kann und sie somit wohl keinen massiven Schaden davongetragen haben wird.

Wie auch immer, auf jeden Fall ist der Knubbel aus Kindheitstagen verschwunden! Mein liebevolles Andenken an Göttes Miststreuer hat sein jähes Ende im vietnamesischen Schwimmingpool gefunden! Nicht, dass ich jetzt eine mit ner Wasserwaage geformte Claudia Schiffer Nase hätte, aber flacher ist sie jetzt allemal!

Es bleibt also abzuwarten was übrig ist, wenn die Schwellung weg ist! Bis dahin Happy Holiday, so schnell kriegen sie mich hier nicht weg!

PS: ach ja, und Hoi An ist natürlich auch schön! Morgen gehts übrigfens schon wieder weiter, auf ne Insel im Süden. Da bleiben wir dann aber auch ne Weile!

 

 

3 Kommentare 12.5.10 10:30, kommentieren

Hoi An- This is a small, old world...

Hurra, Hoi An!

Nach einem rumpeligen, aber schönen Trip an der Küste entlang über den "Cloudy Sea Pass" mit unserem netten Fahrer, der uns die 4 Stunden von Hue hierher gefahren hat, sind wir nun in der Zeit zurück transferiert worden.

In der Zeit zurück, weil wir im Hotel "Victoria Hoi An" abgestiegen sind, in dem man sich plötzlich fühlt wie zu Kolonialzeiten Indochinas. Knarzende Holzventilatoren unter der Decke, flackernde Seidenlampen, dickes Silberbesteck, schweres Leinen und vor der Hoteltür Rikschahs und ein alter Bus von anno dazumal. Kurzum, das Hotel ist wunderschön, aber irgendwie weiss ich noch nicht so recht was ich von diesem Kolonialstyle halten soll...

Nunja, wir werden hier 3 Nächte bleiben und als wir ankamen sind wir gleich als allererstes in Liesbeth, eine Bekannte aus Shanghai reingelaufen, was wiedereinmal beweisst, dass die Welt halt doch ein Dorf ist!

Alldieweil experimentiert Kai mit nem Vollbart.... ich glaub der ist gerade auf so nem Robinsoe Crusoe Trip Auch davon weiss ich nicht so recht was ich davon halten soll... er aber glaub ich auch nicht.

So, jetzt gehts ins Wasser und Bilder kommen auch noch!

1 Kommentar 11.5.10 03:59, kommentieren

Hue- oder man ist das heiss...

So,

das war also Hue....

Ein kurzer Pit-Stop, den wir eigentlich gar nicht machen wollten, aber auf Empfehlung Christians in Hanoi nun doch noch gemacht haben. War auch ganz cool hier und irgendwo müssen wir ja unsere ganze Zeit verbringen!

Hue war mal eine Kaiserstadt und dementsprechend gibts hier lauter Sachen die jeder Kaiser, der etwas auf sich hielt, so brauchte.

Gestern morgen kam also unser Fahrer Herr Nguyen (ein sehr lustiger Vogel, der fand uns irgendwie spannender als die Strasse und hat sich ständig zu uns umgedreht um uns zu begucken) und fuhr uns als erstes mal zum Kaiserpalast. Das Ding sieht aus wie der Kaiserpalast in Peking, nur recht verfallen und kaputt, aber auch irgendwie umso charmanter.

Dann gabs anschliessend noch ne Pagode und schon war die Klosterbande erstmal gar. Wir haben ja fast 40 Grad, und Mathilda und Leander scheint es zwar nicht sooo viel auszumachen, aber dafür Kai und mir. Naja, wir werden ja auch nicht getragen...

Also erstmal zurück zum Hotel, ne Runde Pool, ne Runde essen, ne Runde knacken und nachmittags kam Herr Nguyen wieder vorgefahren um uns zum Kaisergrab zu fahren.

Das Grab war ca. 30 Minuten aus Hue raus über eine Sandpiste. Es schaukelte und ruckelte und endlich angekommen war die Grabanlage super urig. Sie lag mitten in nem bewachsenen Urwald und ausser ein paar Vietnamesen, 2 Spaniern und uns lief da keiner rum.

Auf der Rückfahrt versuchte ich dann Mathilda zu stillen, hö, hö... was ein Spass auf so ner Ruckelpiste! Die Arme hat natürlich ständig ihr Essen verloren, aber das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof...

Heute geht es mit einem Fahrer über einen Bergpass weiter Richtung Süden nach Hoi An, einer alten Colonialstadt. Da bleiben wir dann 3 Nächte!

1 Kommentar 10.5.10 01:24, kommentieren

Warten, warten, warten...

Von heute gibt es nicht so viel zu berichten.... die Reise nach Hue war leider wider erwarten länger als gedacht.

Nach dem Frühstück sind wir zum Flughafen gefahren, doch leider war unser Flug ziemlich verspätet, so dass wir noch einige Stunden im Flughafen rumsitzen mussten.

Der Flughafen erinnerte mich etwas an den ersten Flughafen von Changchun. Ausser zwei Stände in dem es vergilbte Postkarten, getrocknete Fische, Aufgussnudeln und Nüsse gab, gabs nix. Das ganze hatte noch einen charmanten, ungepflegten post sozialistischen Charme, mit kaputten Stühlen und bröckelnden Wänden und zu Mittag mussten wir uns wohl oder übel einen Topf der leckeren Monosodiumglutamatnudeln hinten die Kiemen hauen!

Nachdem wir dann am frühen Abend endlich im Hotel waren, bleib gerade noch Zeit für einen Sprung in den Pool und Abendessen, bevor wir dann totmüde ins Bett fielen.

 

1 Kommentar 8.5.10 23:08, kommentieren