Good Morning Vietnam!

Wieder daheim!

Shanghai hat uns wieder!

Nach aufregenden 29 Tagen, geschätzten 3500km, 8 Flügen, 5 Bootsfahrten, 8 Langstreckenfahrten, 11 Hotels, 1 verlorenen Walze, 1 verlorenem Bulli, 1 kaputten Hose, unzähligen Taxifahrten, Smoothies, Frühlingsrollen und Nudelsuppen sind wir wieder Zuhause abgekommen!

Schön wars, aber es war auch schön wieder in unsere 4 Wände zurück zu kehren, in denen unsere liebe Ayi schon mit dampfenden Jiaozi auf uns wartete!

Vielen Dank an alle die mitgelesen haben, Kai und ich fanden es toll mit den beiden Lütten zu reisen und wer weiß, wann es vielleicht mal wieder eine Fortsetzung gibt?

1 Kommentar 2.6.10 00:57, kommentieren

Bei Familie Quiyen zu Hause

Wir sind zurück vom Homestay!

Nach knapp 1,5 Stunden nach dem wir unser Hotel in Can Tho verlassen hatten, hielt unser Taxi am Fluß und der gute Mann telefonierte. Es dauerte auch nicht lange und die gute Frau Quygen kam und zeigte uns das mini kleine Wackelboot mit dem wir wir auf die Insel geschippert werden sollten auf der die Familie wohnt. Erstmal grosse Augen gemacht, aber wir wollten ja Homestay!

Alles super, nach etwas eierigem Eingesteige hatten wir Rucksäcke und alle Klostis verstaut und los sollte es gehen. Herr Quygen schmiss den Antrieb an, hielt den selbigen ins Wasser, und mit einem lauten "Knack, Krick und Schepper" war die Antriebsschraube im Eimer.... Er hatte den Antrieb erfolgreich auf den Betonanleger gehalten...

So trieben wir also auf den Mekong zu, machten doofe Gesichter und Herr Quygen kratzte sich am Kopf. Als der dann noch das Boot verliess, ins Wasser sprang, ans Ufer watete und wir alleine auf dem Ding saßen war die Verwirrung perfekt!!!

Wie wir da nun so saßen und uns so fragten was nun passieren würde, wurde an Land eifrig diskutiert. Flugs wurde ein anderes Boot angeheuert, wir mussten auf dem Wasser umsteigen, ich machte mir schon wieder ins Hemd und los ging es endlich über den Mekong auf die kleine Insel.

Der Homestay war wirklich goldig, die Famlilie super süß und wohnte inmitten eines grossen Obstgartens mit Ananas, Bananen, Papaya, Mango, Durian etc..pp... und sie haben sich gefreut wie Schnitzel auch mal Kinder da zu haben. Die Unterkunft war wie erwartet super einfach, sogar mit Salamandern untzer der Decke, aber hatte dafür das wohl am tollsten geflieste Klo der Welt!!! Maria und Jesus dahinter und links Pierce Brosnan knutschend mit ner Pietze am Strand!! Wohlgemerkt, als Fliesen!!!

Krokodile gabs auch und als Kai und ich nachts von mega Krach und Getrappel wach wurden, weil irgendeine Armee Tiere über unser Dach lief, kommentierte das der Sohn das Hauses morgens mit den Worten "Och, das sind Ratten, die fressen die Früchte!"

So, Bilder gibts natürlich auch und ich hab sogar im Internet einen kurzen Film über unsere Familie gefunden: www.lonelyplanet.tv/player.swf?key=6832669822D9D06D"

Ich hoffe der klappt, einfach draufklicken und es sollte gehen! Heute bricht tatsächlich schon unser letzter Tag an, wir sind wieder in Saigon, und morgen geht es leider schon wieder heim!

1 Kommentar 31.5.10 02:12, kommentieren

The mighty Mekong...

Vor drei Tagen haben wir uns von Saigon wieder auf den Weg gemacht, endlich ins Mekong Delta! Nach einer hüpfigen Ping-Pong Landung mit unserer mittlerweile lieb gewonnenen Vietnam Airlines (und ich hab mir fast ins Hemd gemacht), stoppte das Flugzeug auch gleich auf der Landebahn. Die Türen gingen auf und alle durften aussteigen, nur, weit und breit war ausser Büschen nix zu sehen.... Nachdem wir da so eine Weile rumstanden kam ein kleiner Wagen und fuhr uns durchs Gebüsch zu einem kleinen Häuschen. Herzlich Willkommen am Flughafen Can Tho!

Am nächsten Morgen haben wir uns gleich ganz früh morgens mit einem kleinen Boot zu den schwimmenden Märkten aufgemacht. Hiergeht man nicht poofig in den Supermarkt wie bei uns, sondern schippert morgens mit seinem Kahn los und trifft sich auf dem Fluss. Da wechseln dann dann fröhlich Obst, Gemüse und ab und an auch mal ein Schwein den Besitzer, und hier und da kommt das Frühstücksboot mit Kaffee und Brot vorbei. Hier passiert fast alles auf dem Wasser, oder im Wasser und es liegt ein ständiges Tuckern in der Luft, weil überall Boote herumschippern. Hier gibts Tankstellen auf dem Wasser, hier wird morgens im Fluss gebadet, und nebenan gespült. Ach ja, und geheiratet wurde bei uns im Hotel auch noch!

Nachdem wir uns dann gestern nicht so recht entscheiden konnten wie es nun weitergeht, konnte ich Kai für heute Nacht zu einem "Homestay" überreden. Das heisst wir werden heute abend bei einer vietnamesischen Familie am Mekong übernachten! Kai mufft zwar etwas rum, und murmelt ständig was von "Klimaanlage und Mücken", aber ich bin ganz zappelig und glaub ja, dass das ne witzige Sache wird! Heute nachmittag sollen wir zu einer Stelle am Fluss gefahren kommen und dann Frau Quygen anrufen, die uns dann mit dem Familienboot abholt. Man darf also gespannt sein, ich werde berichten!

 

1 Kommentar 29.5.10 03:10, kommentieren

Flunken noch dick, aber weiter gehts!

Nach zwei Tagen in Saigon und nem imnmer noch dickem Fuß gehts jetzt weiter ins Mekong Delta!

Hier ist es überraschenderweise nicht so heiss wie erwartet und mit dem Laufen klappt es auch wieder ganz gut. Also, weiter gehts!

1 Kommentar 26.5.10 02:05, kommentieren

Dalat, man ist das weit...

Ja, ja... 260km von Saigon nach Dalat. Man könnte meinen, das wäre relativ flott gemacht, aber nicht wenn Dalat mitten im Wald liegt und die Strasse dahin mitten durch den Wald geht.

Gerumpel, Geruckel und Geschaukel, Bergpässe und Schotterwege und das alles in unerwarteten 8 Stunden! Alter Scholli, den Reiseführer schmeiss ich in die Ecke, da steht was von 4 Stunden drin...

Nichts desto trotz war die Fahrt sehr schön und ging durch richtig tollen Regenwald. Unser schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber, sie rabenelternmässig 8 Stunden durch die Gegend zu schleifen war natürlich riesengross. Aber die beiden waren echt entspannt und haben prima mitgemacht.

Nun sind wir in Dalat, einer alten Sommerrsidenz der Franzosen, erfrischend kühler als der Rest des Landes und voller alter französischer Villen und Herrenhäuser.

Nach dem wir eine Nacht im Hotel Ngoc Lan verbracht haben, die leider nur ein Zimmer ohne Klimaanlage hatten aber dafür DIREKT neben dem Kreisverkehr, und wir nachts bei offenem Fenster (sonst wären wir bei 40 Grad gebacken) richtig Beschallung hatten, sind wir für nochmal für eine Nacht im Sofitel Dalat, einem alten französischen Herrenhaus gewesen.

Gestern Mittag, auf dem Weg zurück ins Hotel, vertrete ich mich plötzlich blöde, es macht knack, ich knick mit dem Fuss um und leg mich auf den Bart. Na super, jetzt ist der Flunken dick und blau und ich kann nicht mehr wirklich laufen. Spitze. Wir fliegen heute abend erstmal wie geplant nach Saigon zurück. Dort bleiben wir mal zwei Tage und schauen dann wie's weitergeht. Wenn's dann mit dem Laufen wieder geht, gehts weiter wie geplant in's Mekong Delta!

Aber bis dahin bleiben wir mal ganz entspannt und halten den Fuss hoch!

 

1 Kommentar 24.5.10 05:28, kommentieren

Phu Quoc- und die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Ach wat schön auf Phu Quoc. Alles was man sich so wünscht gibts da. Palmen, Sandstrand, kleine Restaurants direkt auf dem Sand, nix los.... richtig schön!

Naja eine Woche, die wir im Groben mit Schlafen, Essen, Schwimmen, Essen, Schlafen, Schwimmen, Essen und wieder Schlafen zusammenfassen können. Bis Kai mich am Freitag morgen ansieht und sagt "Ich trau mich gar nicht was zu sagen, aber mir ist stocklangweilig!"

Naja recht hat er gehabt, braun sind wir ja, also ab und nach Flügen gucken. Mekong Delta ist doch noch auf unserem Plan, also soll es dahin gehen!

"Guten Tag, wir möchten morgen nach Can Tho"

*tipptipptipp*

 "Sorry, Plätze nach CanTho gibts erst nächsten Mittwoch wieder!"

"Wat?"

"Hm, dann vielleicht nach Rach Gia?"

*tipptipptipp*

"Sorry, da gibts auch erst nächste Woche Plätze"

"Kacke, dann halt später Mekong, dann fliegen wir jetzt in den Wald. OK, dann morgen nach Saigon (pro Tag immerhin 6 Flüge) und dann weiter nach Dalat"

*tipptipptipp"

"Sorry, morgen früh um 8 Uhr noch 3 Plätze nach Saigon, von da nach Dalat aber erst abends weiter, danach bis nächste Woche Dienstag gar nix mehr"

"Meine Güte, was ist das so schwer von dieser Insel wegzukommen?! OK, Flug nach Saigon und dann nach Dalat mit dem Auto. Im Reiseführer steht es sind nur 300km."

Gesagt getan, Fahrer organisiert der uns am Flughafen abholt und Taschen gepackt. Mathilda hat im Hotel am Abend vorher nochmal die Runde gemacht, alle wollten sich verabschieden. Sie war für ne gute halbe Stunde weg, wohl in der Küche, Rezeption, an der Bar, beim Strand, am Pool, bei den Kellnern und weiss Gott wo noch alles. Auf jeden Fall versicherte mir die Hotelangestellte alle hätten "Tschüß" gesagt und wir sollen bald wieder kommen!

So jetzt gibts erstmal ein paar Pilder von Phu Quoc und dann gehts gleich weiter mit unserer Weiterreise!

 

1 Kommentar 24.5.10 01:58, kommentieren

Internet- und vietnamesische Inseln...

So,

da sind wir wieder! Ja, ja, Phu Quoc und das Internet, das war so eine Sache für sich. Zuerst war für ein paar Tage die Verbindung in den Wicken, weil einer das Hauptinternetkabel an der Post geklaut hat. Also musste der Hauptinternetmann erstmal ein Neues vom Festland besorgen, und das ging mal nicht so flott...

Dann hatten sie scheinbar ein Neues aber wir hatten irgendwie trotzdem kaum Empfang. Also schmiss sich der Hotelhauptinternetmann in Höchstform und baute lauter kleine WiFiboxen um unser Haus rum unters Dach. Vorne, Hinten und an der Seite auch noch eine.... Netter Kerl, nur genutzt hats trotzdem nix....

Ich musste ihn sogar mal retten, als er neben unserer Haustür rumschraubte und plötzlich seine Bambusleiter den Geist aufgab und er zappelnd an der Rinne hing... Ich kam grad vorbei und konnte ihm gerade noch die Leiter wieder unter die Füsse fädeln...

Naja lange Rede kurzer Sinn, Bloggen ging nicht, aber nun wird's nachgeholt! Fotos hab ich zum vorletzten Beitrag noch nachgeliefert!

1 Kommentar 24.5.10 01:42, kommentieren